Warum ist Eschi ein Esel?

In der Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Lukas ist von einem Esel nichts zu lesen. Wie kommt der Esel also in die Weihnachtsgeschichte und an die Krippe?

Esel 523 Bild Pixabay comEsel gehören zu den ältesten Haustieren und wurden schon immer als Last– und Reittiere eingesetzt. Lange war der Besitz eines Esels das Zeichen für Reichtum und Vornehmheit. Mit der Zeit gehörte er dann auch zum wichtigsten Besitz von einfacheren Menschen. Mensch und Tier hatten damals eine enge Beziehung: Der Mensch sorgte gut für seine Tiere und wurde durch deren Treue dafür belohnt.

Auch Jesus ist auf einem Esel geritten. An jedem Palmsonntag hören wir die Geschichte, dass Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog und dort von den Menschen als Friedenskönig begrüßt wurde. Das hat damit zu tun, dass ein zahmer Esel mit hellem oder weißem Fell damals das Reittier eines neuen Königs war. Schon im Alten Testament – weit vor der Geburt Jesu – sprachen die Propheten Jesaja und Sacharja von einem Esel an der Krippe und von einem König, der auf einem Esel reitet.

All dies hat dazu geführt, dass in den weihnachtlichen Geschichten ein Esel zusammen mit einem Ochsen an der Krippe auftauchte.

Aber warum ist nun Eschi ein Esel?

Als die Kinder– und Familienkirche gegründet wurde, wurde ein Begleiter dafür gesucht. Dem Eschi-Team fiel dann der Esel ein, der Jesus immer wieder getragen hat:

  • Auf dem Weg nach Betlehem, als Maria schwanger war.
  • Auf der Flucht nach Ägypten vor dem König Herodes.
  • Beim Einzug nach Jerusalem.

Esel haben also mitgeholfen, dass Jesus als Mensch auf der Erde leben und den Menschen von Gott erzählen konnte.

So kommt es, dass ein Esel der Begleiter der Kinder- und Familienkirche ist, um in seiner eigenen Art Geschichten, z.B. aus der Bibel, zu erzählen und zu erklären. Sein Name ist Eschi.

Angela Pohl

Bild: Pixabay.com

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