20. Juni 2019 / Fronleichnam – in diesem alten Begriff stecken die beiden ebenso alten Wörter „Fron“ und „Leichnam“, die wir heute beide in anderen Bedeutungen kennen, als sie damals gemeint waren.

monstranz3Wenn wir von Fron sprechen, meinen wir eine Art Zwangsarbeit, die belastet und niederdrückt. Und ein Leichnam meint heute den toten, leblosen Körper eines Verstorbenen. Beides ist nicht gemeint, wenn wir von Fronleichnam sprechen. In der Sprache des Mittelalters ist mit Fron der Herr gemeint, der regiert und mit Güte und Weitblick die Geschicke auch seiner Untertanen lenkt. Und Leichnam ist ein generelles Wort für den Leib, gerade auch den eines lebendigen Menschen. Das führt uns hin zu dem, was wir an Fronleichnam feiern: Eben nicht den leblosen Kadaver eines von uns Gegangenen.

FeldAltarWir feiern Jesus Christus, unseren Herrn und Erlöser, der uns in der Wirklichkeit seines Leibes und Blutes nahe bleibt. In der hl. Kommunion ist er uns nah, kommt er in unser Leben, wird er die Nahrung, in der er uns Ewigkeit und Heiligkeit schenken will.

Am 20. Juni 2019 feiern wir wieder das Fronleichnamsfest. Die Festmesse feiern wir um 10.00 Uhr in St. Bonifatius. Zu diesem Gottesdienst sind alle Gläubigen und vor allem die Kommunionkinder und ihre Familien ganz herzlich eingeladen. Nach der Messfeier ziehen wir in Prozession mit dem Allerheiligsten hinaus: Wir tragen Jesus, unseren Lebensspender, in unseren Ort, in dem sich unser alltägliches Leben abspielt. In diesem Jahr ziehen wir über den Dürwißer Kirchweg, Zehnthofstr., Nagelschmiedstr., Gasthausstr. bis zur evangelischen Kreuzkirche, wo wir in diesem Jahr in ökumenischer Verbundenheit eine Segens-Statio halten. Von hier aus geht es über die Konrad-Adenauer-Str., Zehnthofstr., Dürwißer Kirchweg zurück. Im Hof des Bonifatius-Forums werden wir den Schlusssegen erteilen. Anschließend bleiben wir gerne zur traditionellen Begegnung zusammen.
Es wäre wunderschön, wenn die Anwohner unseres Prozessionsweges ihre Häuser für den Heiland schmücken würden, den wir an ihrem Zuhause vorbeitragen werden.

Michael Datené, Pfr.

 

Kleines Bild: Sarah Frank In: Pfarrbriefservice.de

 

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